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⚝ Meerjungfrau

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Die Wesenbibliothek
03.09.2020 20:16
von Team Account | 367 Beiträge
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MEERJUNGFRAU

               

  


URSPRUNG

Was genau der Ursprung der Meerwesen ist, ging durch die lange orale Tradition und wenige Forschung dieser Wesen verloren. Je nachdem welche Person man fragt, wird die eine oder eine andere Antwort geben. Die erste Geschichte befasst sich mit der Sintflut Gottes, welche nur Noah und seine Familie überlegte. Man glaubt, dass die ertrinkenden Menschen ihre Seelen dem Teufel im Tausch zum Überleben darboten. Hingegen gab er ihnen die Attribute der Fische zum Überleben.
Weniger christlich erzählen andere Meerwesen davon, dass sie die Nachkömmlinge der Götter des Meeres sind. Entstanden aus einer Paarung zwischen Menschen und Göttern.
Je nach Schwarm unterscheiden sich der Glaube an ein oder die andere Geschichte. Ein kleiner Teil glaubt jedoch auch, dass sie einfach ein anderer Ast der Evolution sind.

ERSCHEINUNG, ERNÄHRUNG & ENTSTEHUNG

Wenn man es genau nimmt, könnte man die Meerwesen zu Gestaltenwandlern zählen. Ihre Erscheinung an Land gleicht der menschlichen bis auf das Haar genau. Das Wasser ist für das Meerwesen wie der Mond für den Werwolf. Starken und alten Individuen mag es vielleicht möglich sein, dem Instinkt, ihre wahre Form anzunehmen, zu widerstehen. Dieser Instinkt verstärkt sich mit der Zeit, in der das Meerwesen seine menschliche Gestalt gehalten hat. Es hat nicht viele Vorteile diese Gestalt anzunehmen. Mit der Zeit scheint das Meerwesen auszutrocknen. Länger als eine Woche ohne Salzwasser kommen sie nicht aus. Es zeichnet sich in Durst, Hautausschlag und schlussendlich vollkommener Dehydrierung aus.
Die erste Wandlung ist schmerzhaft und gelingt häufig nicht. Mit Übung und dem Alter wird es annehmbarer und einfacher, dauert jedoch einige Momente.
Die wahre Form, in der jedes Meerwesen geboren wird, entspricht ziemlich dem der Legend alter Seefahrten. Eine Frau oder ein Mann zur Hälfte Fisch, zur Hälfte Mensch. Oberhalb des Hüftknochens beginnt der Übergang von Mensch zu Fisch. Eine hai- oder delfinartige Haut umschließt den Schwanz des Meerwesens komplett. Ähnlich wie Delfine haben sie eine waagerechte Schwanzflosse. Zwischen den Fingern finden sich empfindlich dünne Schwimmhäute, während ihre Fingernägel klauenartig spitz und scharf sind. An ihrem Oberkörper befinden sich haiähnliche Kiemen, die das Leben unter Wasser ermöglichen. Der Körper altert ähnlich wie ein Mensch, nur deutlich langsamer, sodass die Lebensspanne maximal 500 Jahre lang ist. Durch die aktuelle Bedrohung und der Nahrungsknappheit ist schon lange keiner mehr so alt geworden.
In der Regel ernähren sie sich von selbstgejagtem, rohen Fisch und Meeresfrüchten. Das Essen der Menschen ist ihnen in der Regel zu scharf oder stark gewürzt. Dass sie die Seelen von Schiffsreisenden stehen und sie ertränken ist ein Gerücht, dass seinen Ursprung in der Rivalität um den Fisch entstanden ist.
Als Meerwesen wird man geboren, was jedoch recht selten passiert. Noch seltener seitdem die Meere und Ozeane vergiftet und leergefischt werden. Im Grunde sind sie eine aussterbende Spezies.

KULTUR

Ursprünglich lebten die Meerwesen in nomadischen Schwärmen, die ähnliche wie Wale ihre Routen je Jahreszeit folgten. In einer matrilinearen Gruppe werden die Entscheidungen von der ältesten Meerjungfrau getroffen. Die Jagd und Nahrungsbeschaffung wird in kleinen gemischtgeschlechtlichen Gruppen sich geteilt. Kranke und schwache Individuen entscheiden sich den Schwarm zu verlassen. Sie werden nicht verbannt, doch ist ihnen bewusst, dass sie den Schwarm schwächen und treffen die Entscheidung zumeist selbst. Findet man jedoch ein totes Meerwesen oder muss nach einem Angriff um einen Toten trauern, so beschweren sie diesen Körper mit Steinen und „beerdigen“ diesen an dem Rand der Tiefsee.
Hybride waren in der Vergangenheit durch die getrennten Lebensräume eher selten. In wenigen Fällen zeigten sie dann auch die Fähigkeiten eines Meerwesens auf, was dazu führte, dass der Schwarm diese Kinder ertrinken ließen.
Die Kämpfe um die Nahrung hat heutzutage aber viele Schwärme zerschlagen. Über die Welt verteilt leben unbemerkt unter dem Menschen viele Meerwesen. Sie haben ihr altes Leben aufgegeben und versuchen nun nur noch zu überleben. Lediglich ein paar wenige leben ausschließlich in den Ozeanen. Ihre Furcht oder die Abscheu gegen die Menschen können diese nicht überwinden. Heutzutage ist die Anzahl der Hybriden wahrscheinlich größer als die Anzahl der eigentlichen Meerwesen. Selten bekommen sie aber die Fähigkeiten der Meerwesen vererbt. Am seltensten sind Hybride, die sich wandeln können. Ein paar wenige bekommen eine Affinität für das Wasser und lernen recht einfach das Schwimmen und langes Luftanhalten unter Wasser. Doch häufig kommen sie zu 100% nach ihrem Elternteil vom Land.
Erst mit dem Leben an Land, begann das Interesse an Schmuck und Kleidung. Unter Wasser sind diese Dinge nutzlos. Auch die Kunst ist ihnen eher unbekannt. Lediglich der Gesang, für den sie bekannt sind, und die Herstellung von Langwaffen zur Jagd werden dort weitergegeben. Unter Wasser nutzen sie keine Worte, lediglich eine Mischung aus Tönen und Gesten. Dies hat sich jedoch mit dem Leben oberhalb komplett verändert. Sie lernten die Sprache der Menschen und auch ihre Kunst verstehen.
FÄHIGKEITEN

⚝ Wandel zwischen menschlicher und wahrer Gestalt
⚝ guter Sicht unter Wasser auch bei schlechten Lichtverhältnissen
⚝ in der Lage auf derselben Frequenz wie Delfine zu kommunizieren
⚝ atmen unter Wasser
⚝ lange Lebensspanne


STÄRKEN

⚝ Geschwindigkeit im Wasser
⚝ Starke Schwanzflosse
⚝ gute Sicht in der Dunkelheit

SCHWÄCHEN

⚝ sehr empfindliche Körperstellen (Kiemen & Schwimmhäute)
⚝ begrenzte Zeit in der menschlichen Gestalt
⚝ anfällig für das falsche oder verunreinigtes Wasser

HYBRIDEN

Eine Paarung ist mit allen fruchtbaren Wesen möglich.

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zuletzt bearbeitet 03.09.2020 20:40 | nach oben springen
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